13.09.2010: Internationales Symposion zur Jugendhilfe am Fachbereich IV

Internationales Symposion zur Jugendhilfe am Fachbereich IV

In der Zeit vom 13. September bis 17. September fand am Fachbereich IV, Sozial- und Gesundheitswesen unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Krieger das internationale Symposion JUHIRUS (Jugendhilfe in Russland und Ungarn) statt, an dem neben der Fachhochschule Ludwigshafen Hochschulen aus der Russischen Föderation (ASO Kazan und TPU Tomsk) und aus Ungarn (Universität Szeged) teilnahmen. Die Teilnahme einer Hochschule aus Saratov musste leider wegen Schwierigkeiten mit der Visa-Beschaffung kurzfristig abgesagt werden. Das Symposion war Teil des mit Mitteln des DAAD und des Fachbereichs finanzierten Ostpartnerschaftenprogramms.

Ziel des einwöchigen Symposions war es zum einen, den Stand der nationalen und regionalen Entwicklungen im Arbeitsfeld der Jugendhilfe festzustellen und die Ausbildungskonzeptionen im Studium der Sozialen Arbeit in den betreffenden Ländern und insbesondere an den beteiligten Hochschulen kennen zu lernen. Zum anderen sollte durch das Symposion auch der weitere Austausch von Lehrenden und Studierenden vorbereitet werden und eine erste Grundlage für künftige vergleichende Forschungsarbeiten für Studierende gelegt werden.

Durch die Vorträge der Delegationen konnte ein Vergleich der Studienstrukturen an den beteiligten Hochschule im Bereich der Sozialen Arbeit gezogen werden und der sehr unterschiedliche Ausbildungsbedarf in Bezug zu den regionalen Entwicklungsständen der Jugendhilfe eingeschätzt werden. Gemeinsamkeiten, Ähnlichkeiten Unterschiede im curricularen Aufbau konnten festgestellt werden, so dass nun eine allmähliche Anpassung der Lehrinhalte zwischen den Hochschulen zur Ermöglichung eines learning agreements schrittweise verfolgt werden kann.

Neben den fünf Konferenzen und Präsentationsterminen gab es für die Gäste ein abwechslungsreiches Kulturprogramm, das sich wesentlich regionalen Sehenswürdigkeiten, aber auch Annehmlichkeiten widmete – mit Besuchen in Speyer, Heidelberg, Baden-Baden und der Südpfalz.

Die Gäste konnten ferner beim größten Träger der Jugendhilfe in Ludwigshafen, dem Ludwigshafener Zentrum für individuelle Erziehungshilfen (LUZIE), Einblick in die Vielfalt der Angebotsformen erzieherischer Hilfen gewinnen.

Unser Dank gilt den KollegInnen aus dem Fachbereich, die das Symposion mit Vorträgen und Führungen nach Kräften unterstützt haben, vor allem aber den russisch-sprachigen Studierenden des Fachbereichs IV, die die sprachliche Verständigung zwischen den drei Nationen – ehrenamtlich – durch ihren Einsatz als DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen erst ermöglicht haben. Vorbereitet worden war das Symposion durch Besuche einer Delegation des Fachbereiches, bestehend aus Prof. Dr. Wolfgang Krieger, Auslandsbeauftragter des Fachbereiches, Frau Antje Reinhard und Frau Larissa Bogacheva, in Kazan und Saratov im Mai dieses Jahres. Bei diesem Besuch konnte die deutsche Delegation nicht nur die Studienstruktur im fachlichen Austausch mit dortigen KollegInnen kennenlernen, sondern sich auch ein Bild von den Arbeitsbedingungen im Bereich der Jugendhilfe machen. Im Sommersemester 2011 sollen erstmalig Studierende aus russischen Hochschulen am Studium der Sozialen Arbeit in Ludwigshafen teilnehmen und erste Erfahrungen mit Arbeitsweisen der Sozialen Arbeit in Deutschland sammeln.

Internationales Symposion zur Jugendhilfe am Fachbereich IV
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