Kolleginnen und Kollegen aus Tomsk zur Weiterbildung am Fachbereich IV

Ankunft im Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen
Ankunft im Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen
Besuch im Salier Stift Speyer
Besuch im Salier Stift Speyer
Workshop zur Theaterpädagogik mit Ines Flit
Workshop zur Theaterpädagogik mit Ines Flit
Besichtigung einer seniorengerechten Modellwohnung der GAG Ludwigshafen
Besichtigung einer seniorengerechten Modellwohnung der GAG Ludwigshafen
In der Wohngemeinschaft für demenziell Erkrankte der Caritas Worms
In der Wohngemeinschaft für demenziell Erkrankte der Caritas Worms
Am Dom zu Worms
Am Dom zu Worms

In der Zeit vom 11. November 2014 bis zum 22. November nahmen vier Kolleginnen und Kollegen von der Partnerhochschule TPU in Tomsk/Sibirien an einer Weiterbildung mit dem Schwerpunkt „Soziale Arbeit mit alten Menschen“ teil. Das eigens für diese Gruppe von Herrn Prof. Dr. Wolfgang Krieger zusammengestellte Weiterbildungsprogramm umfasste zum einen Vorträge und Workshops, die Dozenten und Lehrbeauftragte der Hochschule, aber auch spezialisierte Referenten übernahmen, zum anderen eine Reihe von Praxisbesuchen, die zum Ziele hatten, die neueren Konzepte der Sozialen Arbeit mit alten Menschen in Deutschland anschaulich werden zu lassen und die Erfahrungen der Praxis im kollegialen Austausch kennenzulernen. In den Vorträgen und Workshops wurde das Leistungsprogramm von Heim- und Altenpflegeeinrichtungen in Deutschland vorgestellt, die demographischen Herausforderungen und neue Entwicklungen in der Sozialen Arbeit mit alten Menschen aufgezeigt und Konzepte für den Umgang mit demenziell erkrankten Personen vermittelt. Ferner wurden die Gäste in Methoden der theaterpädagogischen Arbeit mit Demenziellen eingeführt, befassten sich mit ethischen Fragen zur Autonomie am Lebensende und mit der Wohn- und Lebenssituation von alten Menschen in Armut in Deutschland.

Die Gäste aus Tomsk besuchten ein Mehrgenerationenhaus in Heidelberg, eine betreute Wohngemeinschaft für Menschen mit demenzieller Erkrankung in Worms, eine Einrichtung der stationären Pflege mit gerontopsychiatrischem Schwerpunkt und konnten eine innovative Modellwohnung für seniorengerechtes Wohnen in Ludwigshafen kennenlernen. Sie wurden in die Hospizarbeit eingeführt, konnten Einblick in ästhetische Formen der Arbeit mit Demenziellen nehmen und Grundlagen der interkulturellen Arbeit mit alten Menschen kennenlernen.

Auf dem Programm standen ferner kulturorientierte Exkursionen nach Heidelberg, Speyer und Worms, die den Gästen Gelegenheit boten, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser Städte in Augenschein zu nehmen. Und natürlich gab es des Öfteren Gelegenheit, exemplarische Erfahrungen mit der deutschen Gastronomiekultur zu gewinnen und sich mit Spezialitäten der deutschen Küche vertraut zu machen.

Die Vorträge und Workshops wie auch das Exkursionsprogramm erforderten den kontinuierlichen Einsatz von Übersetzerinnen, denn alle deutschsprachigen Beiträge mussten ins Russische übersetzt werden, vice versa. Hierfür engagierten sich eine Reihe von Studierenden unserer Hochschule, die über muttersprachliche Russischkenntnisse verfügen und ihre Aufgabe kompetent und flexibel erfüllten. Ihnen sei herzlich für ihren Einsatz gedankt. Ein herzliches Dankeschön sei auch alle jenen KollegInnen im Hause wie draußen in der Praxis ausgesprochen, die bereit waren, sich so kurzfristig mit einem eigenen Beitrag zum Weiterbildungsprogramm zu engagieren.

Ohne Zweifel haben unsere russischen Gäste zahlreiche Eindrücke und Anregungen aus ihren Erfahrungen in diesen Tagen mitgenommen, die sie in die Lehre an ihrer Hochschule einfließen lassen können und womöglich auch zur Weiterentwicklung der Praxis in der Region um Tomsk nutzen können. Wir wünschen hierbei viel Erfolg und freuen uns auf ein Wiedersehen mit ihnen im nächsten Jahr in Sibirien.

Ilse Page, MA

Frau Ilse Page
stellvertr. Leiterin Bereich Internationale Angelegenheiten
Zulassungsverfahren
Mobilität outgoing
Stipendienprogramme

Ernst-Boehe-Straße 4
D-67059 Ludwigshafen

A 202

+49 (0) 621/5203-275

ilse.page@remove-this.hs-lu.de

Herr Wolfgang Krieger

Herr Prof. Dr. Wolfgang Krieger

Maxstraße 29
67059 Ludwigshafen

 M125
+49 (0) 621/5203-539
+49 (0) 621/5203-569
wolfgang.krieger@remove-this.hs-lu.de