06.04.2017

So geht EUROPA: die inzwischen 18. Europäische Woche der Rechnungslegung – 100 Studierende, Professorinnen und Professoren treffen sich zum fachlichen Austausch in Sopron/ Ungarn –

Willkommen in Sopron/ Ungarn

Willkommen in Sopron/ Ungarn

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 18. European Accountancy Week

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 18. European Accountancy Week

Die Delegation der Hochschule Ludwigshafen

Die Delegation der Hochschule Ludwigshafen

06.04.2017

Die inzwischen 18. European Week of Accountancy fand in diesem Jahr an unserer ungarischen Partnerhochschule in Sopron statt: die University of West Hungary beherbergte eine Woche lang zehn Studierende aus Ludwigshafen und insgesamt rund 100 internationale Gäste aus 14 Ländern Europas. Die deutsche Delegation der Hochschule Ludwigshafen am Rhein um Prof. Dr. Axel Kihm und der wissenschaftlichen Assistentin für internationale Angelegenheiten des Fachbereichs „Management, Controlling, HealthCare“, Sophia Richter, war mit 10 interessierten Studierenden des Fachbereiches eine der größten Gruppen im Teilnehmerfeld der rund 80 Studierenden.

Axel Kihm, Professur für Controlling und Accounting, ist seit über zehn Jahren Mitglied im Hochschulnetzwerk „ETAP – European Taxation and Accounting in Practice“, das vor allem aufgrund der EU-Förderung des Hochschullehrer-Austauschs zwischen Partnerhochschulen (zurzeit „Staff Mobility“ im Rahmen des Programms „Erasmus+“) existieren kann. Die Kooperation der derzeit 27 Hochschullehrerinnen und -lehrern von 17 Partnerhochschulen verfolgt das Ziel, sich mit den unterschiedlichen Problemstellungen der internationalen Rechnungslegung („IAS/IFRS“) auseinanderzusetzen. Studierenden soll fallstudienorientiert ein Gefühl für die internationale Dimension des Wirtschaftsgeschehens vermittelt werden. Konkret treffen sich dazu seit 1996 die Netzwerkpartner einmal jährlich zur „European Accountancy Week“ an einer der Partnerhochschulen.

Den Auftakt der Eröffnungsveranstaltung bildeten Präsentationen der Studierenden. Hier stellten sie sich, ihre Herkunft und ihre Hochschule vor, bevor sie anschließend im „cultural game“ ihre interkulturellen Kompetenzen erprobten. Die sich anschließende „tasting ceremony“ war ein erstes Highlight und bot die Möglichkeit, bei kulinarischen Köstlichkeiten und Spezialitäten diese Kompetenzen abzurunden. Die Stimmung war toll und aus Studierenden aller Nationen wuchsen bereits am ersten Abend eine große europäische Familie – eine ausgezeichnete Grundlage für die nächsten Tage und ein Vorbild im Kleinen für das, was auch zwischen den europäischen Nationen möglich sein sollte.

In den morgendlichen Vorlesungen führten die Dozentinnen und Dozenten der teilnehmenden Hochschulen aus Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Portugal, Spanien, der Tschechische Republik und Ungarn in das Thema des Tages ein. Anschließend war es Aufgabe der Studierenden, Fallstudienlösungen in international gemischten Teams zu erarbeiten. Dazu waren dann nicht nur Kenntnisse der internationalen Rechnungslegung sowie jegliche, allen voran englische Sprachkenntnisse gefragt, sondern auch die gerade optimierten interkulturellen Fähigkeiten, um sich „gegen“ die anderen internationalen Teams zu behaupten. Sowohl die Ergebnisse der Workshops als auch der Gruppen-Präsentationen wurden von der Dozenten-Jury kritisch beurteilt, um schließlich das Teilnahmezertifikat zu erhalten. Zusätzlich erhielten einige Teams für besonders gute Leistungen die Zertifikate „Best Presentation“ und „Most Professional Team“. Die deutschen Studierenden waren in allen Bereichen sehr gut vertreten und im individuellen Test belegte Yannik Dietz aus dem Feld der rund 80 Studierenden den 3. Platz.

Ein Besuch des nahen Schloss Esterhàzy war ebenso obligatorisch wie eine Schifffahrt zwischen Ungarn und Österreich auf dem Neusiedler See (Fertő). Hier mussten Pálinka und ungarische Grill-Spezialitäten probiert werden.

In der „closing ceremony“ am Abreisetag hat man die Woche Revue passieren lassen. Alle waren sich einig, dass das Arbeiten in internationalen Gruppen sowohl auf der fachlichen als auch auf der persönlichen Ebene eine höchst lehrreiche Erfahrung war; insbesondere faszinierte, wie die Studierenden trotz interkultureller Unterschiede zu einer erfolgreich arbeitenden Gemeinschaft wurden. Die vielfach entstandenen Freundschaften werden sicherlich zu weiteren grenzüberschreitenden Aktivitäten führen und geben Hoffnung, dass der europäische Gedanke nur temporär ins Stocken geraten ist; im Gespräch mit den Studierenden jedenfalls waren am Ende der Woche nur Europa-begeisterte Kommentare zu hören …

Die nächste European Accountancy Week findet im März 2018 voraussichtlich in Coimbra, Portugal statt. Interessierte Studierende können sich schon jetzt bei Prof. Dr. Axel Kihm (axel.kihm@remove-this.hs-lu.de) informieren.

Fachkontakt:
Hochschule Ludwigshafen am Rhein
Fachbereich Management, Controlling, HealthCare
Prof. Dr. Axel Kiehm
Professur für Controlling und Accounting
E-Mail: axel.kihm@remove-this.hs-lu.de

Willkommen in Sopron/ Ungarn

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 18. European Accountancy Week

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 18. European Accountancy Week

Die Delegation der Hochschule Ludwigshafen

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