Erasmus+ SMP Auslandspraktika

Wenn Sie ein Praktikum im europäischen Ausland absolvieren möchten, können Sie sich im Bereich Internationale Angelegenheiten um ein Erasmus+ -Stipendium bewerben. Dieses Programm übernimmt teilweise die Praktikanten-Kosten, die den Firmen entstehen. Der Bereich Internationale Angelegenheiten sucht jedoch keinen Praktikumsplatz für Sie.

Die Erasmus-Charta für Studierende informiert Sie über Ihre Rechte und Pflichten, sowie darüber, was Sie in den jeweiligen Phasen des Programms von Ihrer Heimathochschule und der aufnehmenden Hochschule bzw. dem aufnehmenden Unternehmen erwarten dürfen.

Was kann gefördert werden?

  • ein Praktikum mit einer Mindestdauer von 60 Kalendertagen bis zu maximal 12 Monaten je Ausbildungszyklus
  • Freiwillige- und Pflichtpraktika
  • der praktische Teil einer Abschlussarbeit
  • Praktika in fast allen Unternehmen oder Organisationen in Ländern der EU
  • Praktika können ab 2 Monaten Dauer nicht nur während sondern auch nach Abschluss des Studiums gefördert werden (Graduiertenpraktika), falls die Bewerbung innerhalb des letzten jahres der Studienphase erfolgt.

Was kann nicht gefördert werden?

  • Praktika in Einrichtungen der EU
  • Praktika in Projekten, die mit EU-Mitteln gefördert werden
  • Praktika in Auslandsvertretungen der eigenen Nationalität

Fördervoraussetzungen

  • neben einem Praktikumsplatz
  • erfolgreicher Abschluss der ersten Hälfte Ihres Bachelorstudiums
  • gute Kenntnisse der Landessprache, bzw. Unternehmenssprache
  • während des Praktikums muss der/die Praktikant/in vor Ort wohnen (keine Grenzgänger)

 

Das Programm bietet folgende Leistungen

  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierenden
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule (Pflichtpraktikum) und im Unternehmen
  • Anerkennung der  im Ausland erbrachten Leistungen in vorheriger Absprache mit dem Studiengang
  • einen Mobilitätszuschuss für eine Dauer von 5 Monaten des Auslandspraktikums
Mobilitätszuschüsse für 2017/18
Gruppen   LänderHöhe monatlicher
Zuschuss
Gruppe 1         Dänemark,Finnland,Frankreich, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden, Vereingtes Königreich520 €
Gruppe 2Belgien, Deutschland, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Zypern470 €
Gruppe 3Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn420 €

Die Bewerbung um ein Stipendium ist jederzeit möglich, muss aber mindestens 2 Monate vor dem geplanten Praktikumsbeginn im Bereich Internationales vorliegen. Der Praktikumsplatz muss bei der Bewerbung noch nicht vorhanden sein.

Bewerbung auf der online Plattform

Bewerben Sie sich bitte auf unserer Bewerberplattform

Bewerbungsunterlagen

  • ausgedruckter und unterschriebener online-Antrag
  • aktueller Notenauszug
  • Motivationsschreiben (persönliche und fachliche Gründe für den Auslandsaufenthalt und eine kurze Darstellung der Finanzierung)
  • Nachweis der Sprachkenntnisse in der Arbeitssprache
  • Praktikumsvertrag/Praktikumszusage - soweit schon vorhanden

Berichtspflicht

Alle Geförderte, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.

Die Schweiz hat sich aufgrund des Ausgangs der Volksabstimmung zum Thema Freizügigkeit für das akademische Jahr 2014/15 leider vom Erasmus+ Programm ausgeschlossen.
Allerdings sollen weiterhin Praktika aus den Ländern des Erasmus+ Raums gefördert werden. Dazu wenden Sie sich bitte direkt an das Schweizerische Kompetenzzentrum für Austausch und Mobilität der ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit: www.ch-go.ch

weitere Infos
Bereich Internationale Angelegenheiten, Ernst-Boehe-Str. 4, Hauptgebäude Raum A 202 oder schreiben Sie eine email an Ilse Page

Sonderförderungen

Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern, aus diesem Grund wird Lernenden aus benachteiligten Verhältnissen (dies gilt in Deutschland im Programm Erasmus+ für während des Auslandsstudiums im Ausland Alleinerziehende) und mit besonderen Bedürfnissen der Zugang zum Programm erleichtert.

 

Sonderförderung von Teilnehmern mit Behinderung
Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.

 

 

Kontakt

Ilse Page, M.A.
Studienanfragen und Zulassungsverfahren,
Studierendenmobilität outgoing,
Stipendienprogramme

 +49 (0)621 5203 275

email