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1606Spektrum21

Prof. Dr. Jutta Rump Leiterin Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) Tel. 0621/5203-238 jutta.rump@ ibe-ludwigshafen.de INTEGRATION VON FLÜCHTLINGEN IN DEN DEUTSCHEN ARBEITSMARKT Eine Studie des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE und der Hays AG ihre Angestellten Angst vor der Kon- kurrenz um Arbeitsplätze im niedrig qualifizierten Bereich haben könnten. Rekrutiert werden Flüchtlinge vor al- lem über die Agentur für Arbeit (54 %) oder über private Initiativen (40 %). Der größte Stolperstein, Flüchtlinge einzustellen, ist mit 87 % die Sprache. Sie ist auch der Hauptgrund, weshalb die befragten Unternehmen derzeit keine Flüchtlinge beschäftigen. Au- ßer der Sprache sind die kulturelle Barriere (60 %) und die Unsicherheit über die Dauer der Verfügbarkeit der Flüchtlinge wichtige Hürden für ihre Integration. Daher wünschen sich Unternehmen vor allem öffent- lich geförderte Angebote für eine sprachliche Weiterbildung (90  %), gefolgt von vereinfachten Abläufen bei der Beschäftigung von Flüchtlin- gen (60 %). Professorin Dr. Jutta Rump, Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE), stellt fest: „Die hohe Bereitschaft der Unternehmen, Flüchtlinge bei sich aufzunehmen, und auch ihre bislang positiven Erfah- rungen sind wichtige Signale. Gleich- zeitig zeigen die Auswertungen, dass die Betriebe eine klare Vorstellung von den Herausforderungen haben, die auf sie zukommen.“ „Die Integration von Flüchtlingen in die Wirtschaftswelt gelingt nur, wenn sie umfassend sprachlich, kulturell und fachlich über einen län- geren Zeitraum gefördert werden. Das gelingt nur, wenn alle Beteiligten – staatliche Institutionen, private und öffentliche Bildungseinrichtungen sowie Unternehmen – an einem Strang ziehen“, bilanziert Klaus Breit- schopf, Vorstandsvorsitzender von Hays. An der Online-Umfrage von IBE und Hays nahmen 354 Personen teil, die breite Mehrheit davon waren Füh- rungskräfte. Das Gros der Teilnehmer stammt aus Dienstleistungsunter- nehmen (57 %), 24 % kommen aus der Industrie, gefolgt von 19 % aus dem öffentlichen Sektor. 60 % der Teilnehmer gehören Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern an, 30 % arbeiten bei Unternehmen mit mehr als 1.000 Angestellten. Über das Institut für Beschäfti- gung und Employability (IBE) Das Institut für Beschäftigung und Employability unter Leitung von Professorin Dr. Jutta Rump legt den Schwerpunkt seiner Arbeit auf For- schungsprojekte zu personalwirt- schaftlichen Fragestellungen. Dazu gehören insbesondere die Förderung und Forderung von Beschäftigungs- fähigkeit (Employability) und der demografische Wandel sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Über Hays Hays plc. ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekru- tierung von hoch qualifizierten Spe- zialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festan- stellungen, Projektarbeit und in Ar- beitnehmerüberlassung. Das Unter- nehmen beschäftigt weltweit über 9.000 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2014/2015 Erlöse von 5,05 Mrd. Euro. In Deutsch- land vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Con- struction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare. Nähere Informationen zur Studie unter: www.hays.de/personal- dienstleistung-aktuell/studie/ integration-von-fluechtlingen-in- den-deutschen-arbeitsmarkt Cover der von IBE und Hays erstellten Studie 35 Aktuell

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