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1606Spektrum21

Wind of Change: Veränderungsbereitschaft als Karriere-Turbo? Spektrum-Interview mit Professor Dr. Stefan Iskan und Erwin Staudt, vormaliger Deutschland-Chef von IBM und Ehrenpräsident des VFB Stuttgart Spektrum sprach mit Professor Dr. Stefan Iskan und Erwin Staudt über die Bedeutung von Leidenschaft in Veränderungsprozessen, Change Leadership und warum „Entscheidungs-Aussitzer“ für sie Corporate Social Responsibility mit Füßen treten. Herr Staudt, Sie waren nach Ihrer IBM-Zeit der erste hauptamtliche Präsident des VFB Stuttgart. Was können Unternehmen vom Fußball-Geschäft mit- nehmen? Staudt: Fußball kommt einem bedingten Glücksspiel unter freiem Himmel nah. Der Fan will, dass seine Mann- schaft gewinnt. Und wenn sie das schafft, ist das ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Wenn sie verliert, stellt sich bei vielen ein extremes Frustgefühlt bis hin zu Hass ein. Genau diese Emotionalität ist auch ein zentrales Thema im Change Leadership. Positive Gefühle und Leidensfähigkeit zu bedienen. Das ist die Aufgabe der Change Leader. Sie richten also den Fokus auf „Leidenschaft“. Kann man anders als im Fußball-Geschäft Leidenschaft überhaupt in einem Unternehmen entwickeln? Staudt: Leidenschaft für das eigene Geschäft, Kunden, Mitarbeiter und eigene Produkte. Das kam mir lange total banal vor, weil ich das einfach immer vorausgesetzt habe. Mittlerweile bin ich zur der Erkenntnis gekommen, dass du „Passion for the Business“ in deinem Unternehmen trainieren kannst und musst. Und wie geht das? Staudt: Indem du deinen Mitarbeitern die Hintergründe deines Geschäfts, also die Absichten, die auch dein Kunde Im Gespräch: Prof. Dr. Stefan Iskan ... … und Erwin Staudt, Ehrenpräsident des VFB Stuttgart 8 Titelthema

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